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Macher und Märkte
* ein Podcast der IHK Potsdam

„Wir geben der Hauptstadt Raum“

Jens Ullmann leitet bei der IHK Potsdam den Fachbereich International. Seit mehr als 20 Jahren tragen er und sein Team dazu bei, Potsdam und das Land Brandenburg in der Welt bekannter zu machen.

„Seit diesem Jahr haben wir das Team verstärkt und legen besonderen Fokus auf die Potentialmärkte China und USA.“

Herr Ullmann, was macht der Fachbereich International eigentlich genau?

Zu uns kommen sowohl Unternehmen aus der Region, die ins Ausland expandieren wollen, als auch internationale Firmen, die in Deutschland auf Geschäftspartnersuche sind. Wir beschäftigen uns mit allen außenwirtschaftlichen Themen – von A wie Anbahnen von Geschäften bis Z wie Zollmodalitäten. Seit diesem Jahr haben wir das Team verstärkt und legen unseren besonderen Fokus auf die Potentialmärkte China und USA. Im Tagesgeschäft reisen wir mit den Anfragen unserer Unternehmen mehrmals um die Welt. Auch Projekte in Entwicklungs- und Schwellenländern spielen zunehmend eine Rolle. Um kompetent auf die vielfältigen Länder- und Fachfragen antworten zu können, greifen wir auf ein globales Netzwerk zurück – die 90 Auslandshandelskammern an mehr als 130 Standorten weltweit, gtai, giz, Botschaften und Länder- und Regionalvereinigungen.

Mit welchen Anliegen kommen Unternehmen zu Ihnen?

Die meisten Brandenburger Unternehmen brauchen Unterstützung, um einen Auslandsmarkt zu erschließen. Die USA sind nach wie vor der wichtigste Auslandsmarkt für hiesige Firmen, auch China wächst stark. Einige sind sich sicher, wohin es gehen soll, andere wissen nur, dass sie international aktiver sein wollen und brauchen dafür Informationen und ausführliche Beratung. Im Tagesgeschäft informieren wir zu den Importbestimmungen weltweit, zu Zoll- und Steuerfragen, Zertifizierungsanforderungen, Ursprungszeugnissen und anderen Dokumenten für das Auslandsgeschäft. Wir helfen bei der Suche nach Geschäftspartnern, organisieren Firmengemeinschaftsstände auf internationalen Fachmessen und organisieren Unternehmerreisen und internationale Kooperations-Events. 

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Pro Monat haben wir zwischen 300 und 500 Anfragen, unser Team besteht aus neun Personen.“

Wie international ist die Region?

Brandenburg wird immer internationaler. Das liegt vor allem an der Zugkraft Berlins, von der wir als Brandenburger profitieren. Bei ausländischen Gesprächspartnern bewerbe ich Brandenburg immer als „Berlin Region“. Namhafte Großunternehmen wie ZF, Rolls Royce, Takeda Pharma, Bombardier und Thermo Fisher haben sich in den vergangenen Jahren in der deutschen Hauptstadtregion niedergelassen. Aus Brandenburg kommt der Weltmarktführer Orafol. Wir gehören inzwischen zu den führenden Standorten in den Branchen IT/Medien, Gesundheit, Mobilität und Logistik. Rund um Berlin entlang der transeuropäischen Korridore sind in den letzten Jahren riesige Logistikzentren entstanden. Die Anbindung an die Hauptstadt ist top: Von Potsdam bis Berlin braucht man keine 30 Minuten. Wir geben der Hauptstadt Raum.