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Traumberuf Mechanikerin

Isabell Gonzales, Auszubildende der ZF Getriebe Brandenburg GmbH
Isabell Gonzales, Auszubildende der ZF Getriebe Brandenburg GmbH

Isabell Gonzales lernt bei der ZF Getriebe Brandenburg GmbH einen Männerberuf. Doch die angehende Industriemechanikerin lässt sich nicht abschrecken – im Gegenteil: Sie ist eine der Besten ihres Jahrgangs und verweist die Jungs auf die Plätze.

Auszubildende mit Schutzkleidung und Arbeitsbrille
Auszubildende mit Schutzkleidung und Arbeitsbrille

In der Werkhalle ist es laut. Die Maschinen rattern, es herrscht reges Treiben. Mittendrin treffen wir die angehende Industriemechanikerin Isabell Gonzales. Sie steht mit Schutzkleidung und Arbeitsbrille an der Zerspanungsmaschine und fertigt ein Zahnrad. Jeder Arbeitsschritt sitzt, die 20-Jährige weiß genau, was sie tut. Mittlerweile ist die junge Frau mit kubanischen Wurzeln im dritten Lehrjahr und bereitet sich akribisch auf ihre anstehenden Prüfungen vor.

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Azubis lernen bei ZF in Brandenburg an der Havel. Neben Industriemechanikern bildet das Unternehmen auch Elektrotechniker aus. Der Standort ist mit mehr als 1500 Mitarbeitern der sechstgrößte in Deutschland.

Schnell zeigt sich: Isabell Gonzales ist eine Ausnahmeerscheinung. Inmitten männlicher Kollegen lernt sie als eine von zwei Frauen in ihrem Ausbildungsjahrgang den Beruf der Industriemechanikerin. Doch das macht ihr nichts aus: „Ich lasse mich nicht von meinem Berufswunsch abhalten.“ Schon als Kind habe sie es geliebt, Holz zu bearbeiten und Dinge mit ihren Händen zu erschaffen. Der Beruf liegt offenbar in der Familie: Sowohl ihr Vater als auch ihr Brüder sind als Industriemechaniker tätig.

Isabell Gonzales liebt es, Dinge mit ihren Händen zu erschaffen.
Isabell Gonzales liebt es, Dinge mit ihren Händen zu erschaffen.

Nach ihrem Realschulabschluss begann Isabell direkt eine Ausbildung bei ZF in Brandenburg an der Havel. Die richtige Entscheidung, wie sie rückblickend feststellt: „Die Arbeit fordert mich geistig und körperlich. Das ist mir wichtig.“ Vor allem das präzise Arbeiten macht ihr Spaß. „Ich muss immer auf den Punkt genau fertigen. Wenn die Zahnräder, die ich bearbeite, nicht perfekt sind, leidet am Ende das komplette Getriebe darunter.“

Alle drei Monate bespricht Isabell ihre Leistungen mit Ausbildungsleiterin Susanne Resech. Und die ist begeistert von der jungen Frau: „Isabell hat nicht nur Talent, sondern sie engagiert sich auch im Betrieb.“ In diesem Jahr hat Isabell im Rahmen von „Jugend forscht“ sogar den zweiten Preis im Landeswettbewerb gewonnen. Gemeinsam mit einem Kollegen entwickelte sie eine spezielle Sägevorrichtung. Darüber – und über viele andere Dinge ihrer Ausbildung – berichtet Isabell jeden Monat im ZF-Ausbildungs-Blog unter zfausbildung.tumblr.com.

Gemeinsam mit einem Kollegen entwickelte Isabell eine spezielle Sägevorrichtung.
Gemeinsam mit einem Kollegen entwickelte Isabell eine spezielle Sägevorrichtung.