Mach hoch hinaus.

Finde einen Ausbildungsplatz, der deinen Horizont erweitert.

Eltern

Was Unternehmen erwarten…

Ausbildende Unternehmen erwarten vor allem solide schulische Grundfertigkeiten in den Bereichen Schreiben und Rechnen, soziale Kompetenzen wie Teamfähigkeit und Toleranz sowie persönliche Merkmale wie Sorgfalt und Zuverlässigkeit von den Jugendlichen. Andere Kompetenzen hängen von der jeweiligen Branche ab, in der ihr Nachwuchs agiert. Hat Ihr Kind zum Beispiel den Wunsch, in der IT-Branche zu arbeiten, sollte es sich über die Grundfähigkeiten hinaus auch mit den Basisprogrammen solide auskennen. 

Was Ihr Kind erwartet…

Oft sind die Erwartungen, die Ihr Kind an sich selbst hat, größer, als Sie es zunächst erwarten. Versuchen Sie, diese von Anfang an richtig einzuschätzen, indem Sie das offene Gespräch suchen. Drängen Sie Ihren Nachwuchs nicht, aber sprechen Sie ihn mal darauf an, was er im Leben erreichen möchte, ob er sich schon mit dem Thema „Beruf und Ausbildung“ befasst hat. Wenn Sie frühzeitig eine Vertrauensbasis in dieser Thematik aufbauen können, kann das Ihrem Kind einen langfristigen Partner in der Kommunikation bei der Ausbildung sichern: Sie!

Was Eltern erwarten…

Eltern haben meistens die höchsten Erwartungen an die Ausbildung Ihrer Kinder. Seien Sie vorsichtig und versuchen Sie abzuschätzen, welche Richtung von Ihrem Sohn oder Ihrer Tochter verfolgt wird. Unterstützen Sie Ihren Nachwuchs dabei, lassen Sie auch gerne eigene Erfahrungen in die Gespräche einfließen, aber setzen Sie ihn dabei nicht unter Druck. Das kann schnell eine Entwicklung in die falsche Richtung zur Folge haben. 

Fördern statt fordern

Sicherlich benötigt Ihr Kind Hilfe während des Ausbildungsprozesses. Dabei sollten Sie die verschiedenen Etappen im Kopf haben: die Entscheidung für den Ausbildungsberuf, die Bewerbungsphase, die Vorbereitung auf die Ausbildung und die Zeit im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule. Wichtig: Überfordern Sie Ihr Kind nicht. Machen Sie sich bewusst, dass Sie oftmals unbewusst auf die Berufswahl Ihrer Kinder einwirken. Setzen Sie Ihre Ratschläge gezielt ein und versuchen Sie, den richtigen Moment für Tipps abzuwarten. Lassen Sie Ihr Kind auch mal Fehler machen, denn nur so kann es auf die Realität in der Ausbildung vorbereitet werden, in der nicht immer alles perfekt laufen wird. Ermutigen Sie es, weiterzumachen.

Vorbild sein

Seien Sie von Anfang an dabei, wenn sich Ihr Kind auf dem Weg zur Ausbildung befindet. Lassen Sie die Erfahrungen, die Sie während Ihres Lebens gesammelt haben, einfließen und unterstützen Sie Ihren Nachwuchs gezielt. Eigene Erlebnisse können Ihrem Kind durchaus weiterhelfen, ganz egal ob Sie positiv sind und motivieren oder vielleicht negativ sind und ermutigen. Bringen Sie Ihre Erlebnisse in den richtigen Momenten ein und werden Sie damit zum Vorbild Ihres Kindes!

Rückhalt geben

Nicht nur für die Jugendlichen im Land Brandenburg ist die Bewerbungs- und Ausbildungszeit ein nervenaufreibendes und neues Erlebnis. Eltern sind die wichtigsten Partner ihrer Kinder bei der Berufswahl und damit genauso Teil des Prozesses. Seien Sie der Fels in der Brandung, zu dem Ihr Kind jederzeit zurückkommen kann, wenn mal etwas nicht so läuft. Verurteilen Sie ihre Fehler nicht, sondern ermutigen Sie sie, weiterzumachen. Lernt Ihr Kind, selber schnelle und effiziente Lösungen zu finden, wird es auch im Job besser zurechtkommen. Machen Sie Ihrem Nachwuchs von Anfang an klar, dass er auf Ihre bestmögliche Unterstützung zählen kann – ganz gleich in welcher Situation.