Mach Karriere.

Finde die Ausbildung, die zu deinen Träumen und Talenten passt.

Mach es kreativ.
* Gestalte ein eigenes Kampagnenplakat.

Azubis

Welche Vorbereitungen und Herausforderungen warten auf dich?

Immer mit der Ruhe!

Wenn der gesamte Bewerbungsprozess hinter dir liegt und du eine Zusage für deine Wunschausbildung im Sack hast, kannst du erstmal durchatmen! Hab aber immer im Hinterkopf, dass auch der Start einer Ausbildung noch einige Vorbereitung erfordert.

Vorbereitet und engagiert!

Frage deine/n Ansprechpartner/-in im Betrieb, was du an deinem ersten Tag alles mitbringen musst: Sozialversicherungsausweis, Lohnsteuerbescheinigungen aus deinen alten Nebenjobs… Damit zeigst du nicht nur Interesse, sondern auch, dass du von Anfang an mitdenkst und Einsatz zeigst. 

Stell dich auch mal zurück!

In deiner ersten Zeit im Betrieb solltest du besonders bereit dazu sein, mehr zu arbeiten als normalerweise nötig. Bring dich ein und biete an, wenn nötig auch mal früher da zu sein oder länger zu bleiben und übernimm auch von Zeit zu Zeit eine Extraaufgabe. So zeigst du Engagement und deine Kollegen wissen, dass sie auf dich zählen können.

Teamwork – Dein Schlüssel zum Erfolg

Deine Kollegen werden zu den Personen, die während deiner Ausbildung am wichtigsten sind. Teamwork kann so manche Situationen vereinfachen und Probleme schneller lösen. Versuche von Anfang, dich zu integrieren. Sei nicht scheu und frag doch einfach mal, ob ihr die Mittagspause gemeinsam verbringen wollt. Das macht dich offen und interessant. Aber Vorsicht: Dränge dich nicht auf, das kann nach hinten losgehen! 

Sei ehrlich zu dir selbst!

Es ist keine Schande, sich einzugestehen, dass es zwischen dir und deinen Kollegen, Vorgesetzten, Lehrer/-innen oder Mitschüler/-innen im Moment so gar nicht klappt. Das wichtigste dabei ist, das Problem zu erkennen. Hilfe ist nicht weit weg, und meistens lösen sich die Probleme schneller als erwartet.

Sprich über das, was dich beschäftigt!

Erkundige dich nach dem Ansprechpartner oder der Ansprechpartnerin, die dein Betrieb oder deine Schule als Vertrauensperson benannt hat. Sprich mit ihnen oder auch Freunden und Familienmitgliedern über das, was dich beschäftigt. Oftmals lassen sich die Probleme durch Gespräche aus dem Weg schaffen und die Ausbildung kann konfliktfrei fortgesetzt werden. Auch die IHK Potsdam hilft dir gerne.

Es gibt immer Alternativen!

Sollte sich dein Problem nicht lösen lassen, dann gibt es trotzdem noch keinen Grund, um zu verzweifeln! Erkundige dich bei der IHK oder anderen Betrieben danach, ob eine Fortsetzung deiner Ausbildung an einem anderen Ort möglich wäre. Meistens gibt es eine gute Lösung, damit du deine Karriere weiter verfolgen kannst.

Das erste Mal eigenverantwortlich leben.

Schritt für Schritt zum neuen Leben

Deine Ausbildung öffnet dir ein komplett neues Kapitel in deinem Leben. Zum ersten Mal bist du zu hundert Prozent selbst dafür verantwortlich, wie deine Zukunft aussieht. Vielleicht ziehst du sogar zuhause aus und wohnst demnächst in einer neuen Stadt. Alle spannenden Neuerungen bringen aber auch Unsicherheiten mit sich: Wird alles so klappen, wie du es dir vorstellst? Wie ist das neue Umfeld? Sei‘ dir auf jeden Fall bei allem bewusst, dass deine Familie dich unterstützt. Du bist nicht alleine, auch wenn du alleine wohnen magst!

Finanzielle (Un-)Abhängigkeit

Auch finanziell bricht eine neue Zeit für dich an. Deine neu gewonnene Unabhängigkeit birgt oft auch Schattenseiten. Ein eigenverantwortliches Leben bedeutet, sich einzuschränken und neue Prioritäten zu setzen. Wenn du das Gefühl hast, dass du finanzielle Unterstützung benötigst, kannst du dich zum Beispiel an die Agentur für Arbeit wenden, um Berufsausbildungsbeihilfe (BAB) zu beantragen. Außerdem gibt es die Möglichkeit, BAföG zu beantragen, einen Bildungskredit aufzunehmen oder eventuell auch Bewerbungs- oder Reisekosten geltend zu machen. Keine Scheu: Informier dich und frag bei der Agentur für Arbeit nach!

Deine Stufen nach ganz oben

Eine abgeschlossene Lehre bedeutet nicht das Ende deiner Karriereleiter. Erkundige dich, welche Türen dir in deiner Branche in Zukunft offen stehen. Oftmals gibt es die Möglichkeit, dich zum/zur Fachwirt/-in, zum/zur Meister/-in oder Fachkaufmann/-frau weiterbilden zu lassen. Es handelt sich dabei um Allroundtalente, die vor allem in kleineren Unternehmen ihr Wissen unter Beweis stellen können. Nicht selten handelt es sich dabei auch um Positionen in der mittleren Führungsebene. Weiterführend kannst du auch eine Stelle als Betriebswirt/-in anstreben. Positiver Nebeneffekt: Mit einem größeren Verantwortungsbereich steigt auch dein Einkommen!

Fokussiert an dein Ziel!

Sei dir von Anfang an bewusst darüber, wo du mit deiner Ausbildung hinwillst. Was für Ziele verfolgst du in dem Berufsfeld oder sogar in deinem Ausbildungsbetrieb? Aufstieg, Selbstständigkeit, ein sicherer Job, eine gute Grundlage für dein späteres Familienleben? All das und noch mehr können Faktoren sein, die dich und deine Motivation in den kommenden Jahren beeinflussen werden. Auch zu diesen Themen kann die IHK dich beraten. In der Übersicht der Berufe findest du für jeden Beruf immer auch den entsprechenden Ansprechpartner, der dir kompetent weiterhelfen kann.

Eltern haben meistens die höchsten Erwartungen an die Ausbildung ihrer Kinder.

Hier geht's zu den Tipps rund um Bewerbung und Ausbildung für Eltern.